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AWO-Oberrad fährt zum Weihnachtsmarkt nach Straßburg

Bei der Diskussion im Vorstand, wohin man denn dieses Jahr zum Weihnachtsmarkt fahren solle, war guter Rat teuer beziehungsweise der Vorstand hatte das Gefühl, in den letzten zwanzig Jahren schon auf sämtlichen Weihnachtsmärkten in der näheren und weiteren Umgebung von Frankfurt gewesen zu sein. Auf manchem Märkten war man sogar schon zweimal wie zum Beispiel in Mainz.

Plötzlich kam der Vorschlag: Weihnachtsmarkt in Straßburg und alle stimmten dem Ziel zu. Wie richtig die Entscheidung des Vorstands der Arbeiterwohlfahrt Oberrad war, stellte sich schnell heraus. Als es sich rumgesprochen hatte, wohin der diesjährige Weihnachtsausflug gehen sollte, war sofort ein Bus ausgebucht. Es wurde dann noch ein zweiter Bus bestellt und der wurde auch voll mit Anmeldungen.

Am tatsächlichen Abfahrstag morgens um neun vor der Sparkasse in Oberrad fehlte dann doch der eine oder andere. Aber das war man schon gewohnt. Nie kamen alle, die sich angemeldet hatten, dafür kamen manchmal eine paar Leute, die sich nicht angemeldet hatten. Bei einer sozialen Organisation wie der AWO mit Mitgliedern, die i m Durchschnitt nicht mehr die jüngsten sind, muss mit Krankheitsfällen und demzufolge Ausfällen gerechnet werden.

Das Wetter meinte es an diesem Tag überhaupt nicht gut mit den Reisenden. War es ein paar Tage vorher noch strahlendes Wetter gewesen, wenn auch bei kalten Temperaturen, so begleitete an diesem Samstag ein eisiger Wind mit strömendem Regen die Reisenden bis in die südliche Pfalz. Hier wurde eine längere Pause eingelegt. Im Landgut „Schweigener Hof“ (s. Foto) war für alle Teilnehmer eine Winzer-Vesper mit einem Schoppen Wein bestellt, die war im Preis inbegriffen. Da zwangsläufig nur die Raucher den Speisesaal verließen, vergnügten sich einige die Zeit mit einem zweiten Schoppen.

 Wie vom Busfahrer versprochen, klärte es gegen Mittag auf und als die Busse in Straßburg ankamen, regnete es nicht mehr. Drei Stunden waren nun Zeit, über die verschiedenen kleinen, weit auseinander gezogenen weihnachtlichen Märkte zu ziehen. Neben den Märkten gab es dann noch jede Menge kleine Geschäfte, in denen sich gut stöbern ließ. Nur das Essensangebot ließ für manche zu wünschen übrig. Sie hatten sich – an die deutschen Weihnachtsmärkte gewöhnt – auf Bratwurst und Glühwein gefreut und suchten zum Teil vergebens. Am Straßburger Weihnachtsmarkt wird nämlich vorwiegend Süßes angeboten und nicht jeder fand den Weg auf die Hauptstraße, wo es auch belegte Baguettes gab. Die Kälte und andere Bedürfnisse führten auch manch einen oder eine ganzeGruppe in die Cafes oder in eine Weinstube. Der Elsässer Riesling vertrug sich auch gut mit dem Pfälzer Wein.

Um 18.00 Uhr waren alle in den Bussen wieder zur Rückreise versammelt. Wie immer kamen die letzten in der allerletzten Minute und die Fahrt ging zügig ohne Staus über die Autobahn nach Frankfurt zurück. Am Ende der Reise hieß es Abschied voneinander zu nehmen, für manchen eine ganze Weile, sofern sie nicht in Oberrad wohnten, wo man sich immer über den Weg läuft. Die nächste Veranstaltung der AWO-Oberrad ist erst wieder das Heringsessen am 26. Februar im nächsten Jahr.