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23. Juni 2019

AWO-Kreisverband rüstet sich für die Zukunft

Konferenz beschließt neue Satzung und wählt Präsidium

Am Freitag, den 21. Juni 2019, beschloss die AWO auf ihrer Kreiskonferenz eine neue Satzung und beruft Dr. Jürgen Richter, Jasmin Philippi Novak und Panagiotis Triantafillidis in den Vorstand.

„Mit unserer Entscheidung für die neue Satzung und die Berufung des Vorstandes ist uns ein wichtiger Schritt für die Zukunft der AWO gelungen und gleichzeitig sorgen wir mit dem bewährten Führungsteam für die notwendige Kontinuität in unserem Verband“, fasst der Präsident der AWO Frankfurt Ansgar Dittmar die Ereignisse zusammen. 

Wichtigster Bestandteil der beschlossenen Satzung ist die Umstellung der Führungsstruktur, die künftig einen hauptamtlichen Vorstand vorsieht. Angeführt wird der Vorstand, der mit der operativen Geschäftsführung betraut ist, durch den amtierenden Geschäftsführer Dr. Jürgen Richter. Richter, der zunächst plante am 1. Juli in den Ruhestand zu wechseln, äußerte sich kämpferisch in Anbetracht der in lokalen Medien erhobene Vorwürfe und dem suggerierten Zusammenhang seines Renteneintritts: 
„Angesichts der laufenden, ganz offenbar politisch motivierten Kampagne gegen unseren Verband sehe ich es als meine persönliche Aufgabe an, die fortdauernde Bedeutung der AWO für eine solidarische Stadtgesellschaft deutlich zu machen. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, der Bitte des alten Vorstandes zu entsprechen und mich als Vorsitzender des hauptamtlichen Vorstandes zur Verfügung zu stellen. Die weitere Übernahme von Verantwortung ist die einzig politisch richtige Antwort auf einen derartigen verleumderischen Angriff auf die AWO und meine Person, auch wenn meine persönliche Planung anderes vorsah.“ Die beiden stellvertretenden Geschäftsführer Jasmin Philippi Novak und Panagiotis Triantafillidis übernehmen auch weiterhin Verantwortung und komplettieren den Vorstand. 
Die gesellschaftspolitische Bedeutung der Arbeiterwohlfahrt wurde auch durch die hochkarätigen Gastredner aus der Stadtgesellschaft und Politik unterstrichen. So ermunterte beispielsweise Philipp Jacks vom DGB Frankfurt zusammen mit den anderen Verbänden der Arbeiterbewegung auch weiterhin gemeinsam den rechtspopulistischen Strömungen entgegen zu treten. Auch die politischen Vertreter aus den Reihen der Stadtverordnetenversammlung, darunter die stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Renate Wolter-Brandecker, Martin Kliem für die Linken-Fraktion, Ursula Busch für die SPD-Fraktion und Verena David für die CDU-Fraktion, solidarisierten sich mit der AWO und zollten großen Respekt für die 100-jährige Geschichte und die geleistete Arbeit für den sozialen Zusammenhalt in Frankfurt. Ergänzt wurden die Gastreden durch das Grußwort der Bundestagsabgeordneten Ulli Nissen und Michael Zimmermann-Freitag (Paritätischer Wohlfahrtsverband), der stellvertretend für die Ortsliga der freien Wohlfahrtspflege die Grüße aller Verbände überbracht und die jahrelange gute Zusammenarbeit herausstellte.

Die rund 70 Delegierten machten, unter der Leitung von Ursula Busch, mit ihrem Beschluss der Satzung den Weg für die neue Führungsstruktur frei und wählten anschließend das neu geschaffenen Präsidium, das nunmehr die Aufsichtsfunktion wahrnimmt. 
Das ehrenamtliche Präsidium wird durch den Vorsitzenden Ansgar Dittmar und seine Stellvertreterinnen und Stellvertreter Otti Altmann, Yilmaz Karahasan und Elke Sautner geleitet; weiter gehören dem Präsidium an: Ahmed Abdelhamed, Rudi Baumgärtner, Monika Debus-Lenz, Dirk Hartmann, Horst Koch-Panzner, Rudi Kraus, Hannelore Mees, Wolfgang Rüth, Susanne Schubert, Hans Schwab, Barbara Schwarz, Klaus-Dieter Stork, Barbara Strohmayer, Dr. Renate Wolter-Brandecker und Turgut Yüksel.