BGF am Arbeitsplatz
Die praktische Durchführung der BGF sieht dabei folgendermaßen aus:
Es gibt arbeitsplatzbezogene verhaltensorientierte Gruppenverfahren zum Abbau von Belastungen und Beschwerden im Muskel und Skelettbereich, die im Kernpunkt aus zwei Komponenten bestehen: theoretischen und praktischen Schulungseinheiten ( im Sinne einer arbeitsplatzbezogenen Rückenschule) praktischen Übungseinheiten zur Anwendung der (Er-)Kenntnisse am Arbeitsplatz
Schulungsmethoden
Gruppenschulung und Beratung
- Arbeitsplatzbezogene aktive Schulung und Training der Beschäftigten
- Praktisches Einüben von Entspannungs- und Stressreduktionsübungen
- Einbeziehen des sozialen Umfeldes Anleitung zur Selbstbeobachtung in belastenden Situationen
- Einbeziehen der zuständigen Führungskräfte
Die Schulungen erfolgen im täglichen Pflegealltag und ermöglichen einen anderen Blickwinkel sowohl für den Pfleger als auch den Patienten. Es wird gemeinsam trainiert wie die täglichen Handlungs– und Bewegungsabläufe verbessert werden können. Gezeigt werden soll dabei auch, das neue Abläufe nicht zwangsläufig mehr Arbeitszeit benötigen. Der Patient spiegelt dabei zugleich wider, ob die veränderte Form des Umgangs als angenehm empfunden wird und wie gut er dabei aktiv mitwirken kann.
Das wichtigste Ziel der Schulung ist also, den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben die Arbeit so zu machen, dass sie gesund bleiben und der Bewohner sich dabei wohl fühlt.


