Pflegeplatz gesucht?

Sie suchen für sich oder einen Angehörigen dringend einen Pflegeplatz? Klicken Sie hier.

Kita-Platz gesucht?

Sie suchen einen Kitaplatz in Ihrer Nähe? Hier geht es direkt zur Übersicht und zu unseren Ansprechpartnern.

Ambulante Dienste

Wir stehen Ihnen bei vielen täglichen Verrichtungen zur Seite, damit Sie auch weiterhin möglichst selbstständig in Ihrer Wohnung und in Ihrem gewohnten Umfeld leben können. Mehr...

Solidarische Stadtgesellschaft

Spendenbutton
Drucken
16. Oktober 2019

Suppenküche in Bornheim

Wir kredenzen 3  verschiedene - selbstgekochte - Suppen
1 Teller Suppe mit Würstchen
100 Cent = ! Euro

Wann:
Mittwoch 16. Oktober 2019
ab 12.00 Uhr

Wo:
Begegnungsstätte der AWO - Burgblock
Eichwaldstrasse 71

Bitte anmelden: Tel.: 069 / 49 95 51

Almosen und Inklusion passen nicht zusammen

Die AWO hat nach ihrer Gründung Suppenküchen als Arbeiter-Selbsthilfe betrieben, um die Not nach dem Ersten Weltkrieg zu lindern. Was hätte Marie Juchacz zu unseren heutigen Tafeln gesagt? Hätte sie sich über den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen gefreut? Oder wäre sie entsetzt darüber gewesen, dass es in einem so reichen Land wie unserem nötig ist, Lebensmittel an Bedürftige zu verteilen?

Die heutigen Tafeln bieten keine Hilfe zur Selbst-hilfe an, sie bieten Almosen – »milde Gaben« – für bedürftige Empfänger*innen ohne Erwartung einer materiellen Gegenleistung. Sie stehen ganz im Ermessen des Gebers oder der Geberin, oder anders gesagt: Almosen sind willkürlich, sie unterliegen keinen sichtbaren Regeln. Ob Bittende eine Gabe erhalten, ist abhängig von den einzelnen subjektiven und situativen Vorstellungen der gebenden Menschen.

Jeder Mensch gehört zu unserer Gesellschaft, egal woher jemand kommt, wie alt er oder sie ist, eine Behinderung hat oder nicht. Gleichberechtigte Teilhabe, also Inklusion, ist für alle Menschen sehr wichtig. Aber nicht alle Menschen haben die gleichen Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Weil sie alt oder arm sind, eine Behinderung oder eine andere Hautfarbe haben. Almosen ermöglichen nicht, dabei zu sein. Wenn wir eine Gesellschaft wollen, an der alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können, müssen wir uns als AWO in der Praxis dafür einsetzen, dass die Nachteile ausgeglichen werden, die Menschen z. B. wegen ihrer Herkunft oder Behinderung haben.