Pflegeplatz gesucht?

Sie suchen für sich oder einen Angehörigen dringend einen Pflegeplatz? Klicken Sie hier.

Kita-Platz gesucht?

Sie suchen einen Kitaplatz in Ihrer Nähe? Hier geht es direkt zur Übersicht und zu unseren Ansprechpartnern.

Ambulante Dienste

Wir stehen Ihnen bei vielen täglichen Verrichtungen zur Seite, damit Sie auch weiterhin möglichst selbstständig in Ihrer Wohnung und in Ihrem gewohnten Umfeld leben können. Mehr...

Solidarische Stadtgesellschaft

Spendenbutton

Termine & Veranstaltungen

News

Downloads

Hier finden Sie Informationen und Prospekte über uns.

Links & Empfehlungen

www.somacon.de
Unternehmensberatung für Sozialwirtschaft und Gesundheitswesen


www.awo-pflegeberatung.de
Die telefonische Pflegeberatung der AWO.


www.freiwillig-agentur.de
Vermittlung von freiwilligen Engagement.


www.fbfv.de
Kulturelle Veranstaltungen, Vorträge und Führungen.


www.vonwegen.de
Kommunikationsagentur - Beratung, Konzeption, Kreativität und Gestaltung


25. November 2019

Präsidium beschließt Transparenzoffensive

Das Präsidium der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Frankfurt hat am Wochenende beschlossen, auf die gegen die Organisation vorgebrachten Verdächtigungen mit einer Transparenzoffensive zu reagieren. Gleichzeitig betonte das Präsidium, „gegen die von Teilen der Medien unlauter und unzulässig überzogene Verdachtsberichterstattung vorzugehen“. „Die Vorverurteilung ist die Mutter aller Lügen“, zitierte AWO-Vorsitzender Ansgar Dittmar in diesem Zusammenhang den früheren Bundesrichter Thomas Fischer.

Das beschlossene Maßnahmenpaket umfasst unter anderem, einen externen Compliance-Officer zu bestellen. Dieser soll bereits ab 1. Januar 2020 seine Arbeit aufnehmen und mit weitgehenden Befugnissen ausgestattet werden. Er soll sowohl die internen Kontrollorgane ergänzen, als auch als Ombudsmann neutrale Anlaufstelle für Hinweisgeber sein. So können Beschäftigte künftig tatsächliche oder auch nur vermeintliche Verfehlungen anonym melden. Hinweisen soll grundsätzlich nachgegangen werden. Mit diesem Schritt geht die AWO Frankfurt über den bundesweit geltenden AWO Governance Kodex hinaus.

Neben Sachaufklärung in begründeten Fällen und Qualitätsverbesserung im Allgemeinen könne dadurch auch falschen Verdächtigungen von Heckenschützen schon im Ansatz begegnet werden. Schließlich seien auch die aktuellen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt aufgrund anonymer Anzeigen möglicherweise unzufriedener, neidischer oder im Groll ausgeschiedener Menschen in Gang gekommen. „Auch wenn wir davon überzeugt sind, dass die Vorwürfe entkräftet werden, haben wir der Staatsanwaltschaft selbstverständlich unsere volle und uneingeschränkte Kooperation zugesichert“, unterstreicht der Vorsitzende Dittmar.

In diesem Zusammenhang verurteile das AWO-Präsidium scharf „die heimliche, vorsätzliche und böswillige Weitergabe von personenbezogenen Daten an Dritte, insbesondere an Medien“. „Auch in dieser Angelegenheit werden wir die Behörden bestmöglich unterstützen“. Als Arbeitgeber sei die AWO verpflichtet, die Integrität der ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiter*innen gegen Datenklau und unanständige Machenschaften zu schützen. Die Hasswelle, die momentan aufgrund der vorverurteilenden Berichterstattung über die Organisation und teilweise sogar in ihrem persönlichen Umfeld über die Beschäftigten hereingebrochen ist, sei erschreckend. „Wir tragen Verantwortung für diese zu Unrecht an den Pranger gestellten mehr als 10.000 Mitarbeiter*innen in Hessen“, so das Präsidium.

Die AWO sei mit ihrer 100-jährigen Tradition mit Werten wie Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz in hohem Maße verpflichtet. Dazu gehöre es die Mitarbeiter*innen nötigenfalls auch mit rechtlichen Mitteln gegen Bedrohungen und Diskriminierung zu schützen, betont das AWO-Präsidium.