Neubeginn
Neubeginn in Frankfurt am Main nach dem Zweiten Weltkrieg
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gibt es eine schreckliche Bilanz: Viele führende Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt sind tot und alle Mittel sind durch Enteignung verloren. Dennoch finden sich in den Trümmern Frankfurts am Main, der Stadt, in der noch 230.000 Menschen leben, alte und neue Freunde der Arbeiterwohlfahrt zusammen, um die soziale Arbeit wieder zu beginnen.
Den Menschen fehlt es an Wohnraum, Nahrung und Kleidung. Heimkehrer und Flüchtlinge strömen in die Stadt. Hunger, Unterernährung, Wohnraumnot – das sind die zentralen sozialen Aufgaben.
Improvisieren heißt die Kunst und so wird z.B. aus einem Bunker der erste Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt in Frankfurt. Noch ohne Büro, Schreibgeräte und ähnliches, beginnen die ersten Beratungen, die ersten Ortsvereine sind da. Bornheim und Sachsenhausen machten den Anfang.


