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Max Quarck

Mitglied der Regierung
Als der unselige Krieg zu Ende ist, wird er in die Nationalversammlung gewählt. Er ist Mitglied der Regierung und wirkt maßgeblich an der Gestaltung der Weimarer Reichsverfassung mit. Als Delegierter reist er zu den SPD-Parteitagen der Weimarer Jahre und ist Mitglied der Pro­gramm­kommission sowohl beim Görlitzer (1921), beim Augsburger (1922) und beim Heidel­berger Parteitag (1925). Entbunden von den Pflichten eines Parlamentariers, realisiert er sein persön­liches soziales Engagement in der Arbeiter­wohlfahrt. Er erscheint als Referent auf den Reichskonferenzen sowie auf den Tagungen und Seminaren des Bezirksverbandes Hessen-Nassau und spricht über die ihm am Herzen liegenden Themen: Frauenfragen, Jugend- und Sozialpolitik. Er beschäftigt sich mit den bren­nenden bevöl­kerungspolitischen Themen Ge­burtenplanung/ Geburtenrückgang, der Woh­nungs­­frage und dem großen Problem dieser Zeit, den Geschlechts­krankheiten. Zu all diesen Fragen schreibt er zahl­lose Veröffentlichungen, arbeitet an Gesetz­entwürfen mit, sitzt in Ausschüssen und Gremien. Die Liste seiner Bücher und Artikel ist unfasslich lang.

Lehrbeauftragter an der Universität und Chronist
Ungeachtet seines schon seit Jugendjahren labilen Gesundheitszustandes mutet er sich auch im Alter ein enormes Arbeitspensum zu, über­nimmt Lehraufträge an der Akademie der Arbeit und an der jungen Frankfurter Universität. Darüber hinaus wendet er sich historischen Themen zu, als Chronist beschreibt er die Geschichte der Arbeiterverbrüderung 1848/49. Dieses Werk, „Die erste deutsche Arbeiter­be­wegung“, widmet er „meiner tapferen Kampf­gefährtin Meta“.
Schließlich beginnt er, seine Lebenserinnerungen festzuhalten. Sein Gesund­heitszustand wird Ende der 1920er Jahre kritisch, am 21. Januar 1930 hört sein Herz auf zu schlagen. Freunde und Weg­begleiter wie auch politische Gegner würdigen die Verdienste dieses Mannes, der unverbogen und bis zuletzt mit heißem Herzen für seine Sache gestritten hat.

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Max Quarck

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