Pflegeplatz gesucht?

Sie suchen für sich oder einen Angehörigen dringend einen Pflegeplatz? Klicken Sie hier.

Kita-Platz gesucht?

Sie suchen einen Kitaplatz in Ihrer Nähe? Hier geht es direkt zur Übersicht und zu unseren Ansprechpartnern.

Ambulante Dienste

Wir stehen Ihnen bei vielen täglichen Verrichtungen zur Seite, damit Sie auch weiterhin möglichst selbstständig in Ihrer Wohnung und in Ihrem gewohnten Umfeld leben können. Mehr...

Solidarische Stadtgesellschaft

Spendenbutton

Termine & Veranstaltungen

News

Downloads

Hier finden Sie Informationen und Prospekte über uns.

Links & Empfehlungen

www.somacon.de
Unternehmensberatung für Sozialwirtschaft und Gesundheitswesen


www.awo-pflegeberatung.de
Die telefonische Pflegeberatung der AWO.


www.freiwillig-agentur.de
Vermittlung von freiwilligen Engagement.


www.fbfv.de
Kulturelle Veranstaltungen, Vorträge und Führungen.


www.vonwegen.de
Kommunikationsagentur - Beratung, Konzeption, Kreativität und Gestaltung


Mitmachen mit Herz und Verstand

Dr. Jürgen G. Richter

Solidarische Stadtgesellschaft Frankfurt
Frankfurts Zukunft ist anlässlich der bevorstehenden OB-Wahl wieder einmal in aller Munde: Kinderarmut, Altenpolitik, Wirtschaftsstandort, Wohnungsbau, Sicherheit, Fluglärm – die Themen und die Plakate der Kandidaten scheinen im Fokus des öffentlichen Interesses zu stehen.

 Das wäre auch sehr gut so, betrachtet man die Herausforderungen, die wir gemeinsam meistern müssen, um das Modell einer sozialen und wirtschaftlich erfolgreichen Stadt ambitioniert voranzubringen. Es ist aber empfehlenswert, sich einmal anzusehen, wie viele Bürgerinnen und Bürger engagiert mit auf diesem Weg sind:
 Bei der Letzten OB-Wahl im Jahr 2007 gaben lediglich 33,6 % der Wahlberechtigten ihre Stimme ab und bei der Kommunalwahl im letzten Jahr waren es „stolze“ 39,5 %. Interessiert sich wirklich nur ein gutes Drittel der Frankfurterinnen und Frankfurter für die Zukunft der Stadt?

 Sicher gibt es mehr als eine Antwort und mehr als eine Ursache für dieses scheinbare Desinteresse der Wählerinnen und Wähler.
Es wird zunehmend wichtig, dass Menschen nicht nur „gefühlte“ Möglichkeiten der Par-tizipation angeboten bekommen. Die Erfahrung, dass eigenes Engagement für gemeinsame Interessen Erfolge zeitigen kann und dass sich Politik für die Meinungen und Probleme der Menschen auch jenseits von Wahlterminen interessiert, ist für die Gewinnung engagierter „MetropolistInnen“ essentiell. 
Die – weiterlaufende – „Kampagne für eine Solidarische Stadtgesellschaft“ der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt kann hier als eine Art „Blaupause“ dienen. Die Botschaft, wonach letztlich keiner in sozialem Frieden und Wohlstand leben kann, wenn es seinen Nachbarn schlecht geht, ist unbequem. Sie fordert Aktivitäten von uns allen – für die eigenen Interessen und für das Gemeinwesen der Stadt Frankfurt, die uns gleichzeitig sozialräumlicher „Kiez“ und Metropole mit Weltgeltung ist.
Voraussetzung für einen derart „geweiteten“ Blick ist zunächst Interesse am eigenen Wohnviertel und seinen Menschen. Leben wir zusammen oder nebeneinander her? Fühlen sich Menschen einsam, gibt es arme Kinder und damit auch arme Eltern? Erhalten Menschen mit Migrationshintergrund echte Integrationsangebote oder wird lediglich Assimilation angeboten? Können alte Menschen, trotz Einschränkungen hier wohnen bleiben? Gibt es Wohnungen für junge Familien? Wie wird der Konflikt zwischen Lebensqualität und Konzessionen an wirtschaftliche Notwendigkeiten gelöst? Wie ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr? Fühle ich mich sicher im Wohnumfeld und in der Stadt? Wir meine Stimme von PolitikerInnen gehört und berücksichtigt?

Der Katalog solcher Fragen ließe sich beliebig fortsetzen. Niemand wird diese Probleme im Alleingang lösen können; nicht einmal die PolitikerInnen können dies, wenn nicht Bürgerengagement den Weg weist und gleichzeitig ebnet.

 Die Frankfurter Arbeiterwohlfahrt möchte mit unterschiedlichen Akteurinnen und Akt-euren, als Teil eines breiten Bündnisses für eine lebenswerte und solidarische Stadt, ihren Beitrag leisten. Dies beinhaltet eine herzliche Einladung und Aufforderung mitzu-machen und die eigenen Belange selbst in die Hand zu nehmen.

Ein allererster Schritt kann die Teilnahme an der kommenden OB-Wahl sein. Die Kandi-datInnen der demokratischen Parteien sind grundsätzlich für Demokraten auch wählbar. Gut beraten ist jede/r, der/die den Wahlkampf nutzt, diesen auf den Zahn zu fühlen, um nach dem Wahltag Enttäuschungen zu vermeiden. Der Weimarer Republik hat man einmal nachgesagt, sie sei eine „Demokratie ohne Demokraten“ gewesen. Machen wir gemeinsam deutlich, dass Frankfurt keine „Metropole ohne Metropolisten“ ist!

Nach der Wahl ist weiter Engagement für eine zukunftsfähige solidarische Stadtgesellschaft gefragt. Als Mitglied im Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt, in Parteien und Organisationen, in Mieterbeiräten und Initiativen.
Jede/r kann dazu beitragen, dass Frankfurt eine Stadt des Bürgerengagements und des „Mitmachens“ wird – Eine solidarische Stadtgesellschaft!

Dr. Jürgen G. Richter
Geschäftsführer