Fairer Handel
Solidarität endet nicht am Stadtrand!
Die AWO Frankfurt hat sich entschlossen, das Konzept der Solidarischen Stadtgesellschaft von Anfang an mit Leben zu füllen und dabei mit gutem Beispiel voranzugehen: Seit dem Start der Kampagne Ende Mai 2010 werden fair gehandelte Produkte im Tagungsmanagement und bei den Fortbildungen des FWIA angeboten. Binnen kürzester Zeit zog das Johanna-Kirchner-Altenhilfezentrum nach und bietet seitdem im Café Krempa.s Kaffee und Süßigkeiten aus fairem Handel an. Die AWO trug somit gleich mit zwei Einrichtungen zur Anfang 2011 erfolgreich abgeschlossenen Kampagne „Frankfurt soll Fairtrade-Stadt werden“ bei.
Befördert wurde dieser Wechsel nicht zuletzt durch die überzeugende Qualität und die geschmacklichen Vorzüge fair gehandelter Lebensmittel, welche intern vorher ausgiebig getestet worden waren. Vor allem aber knüpft die AWO Frankfurt mit ihrer Entscheidung bewusst an die gut 90jährige AWO-Tradition der Solidarität in einem weiter gefassten gesellschaftlich-politischen Bereich an und handelt ihrem Leitbild entsprechend in sozialer, wirtschaftlicher, ökologischer und internationaler Verantwortung. De facto ist der Faire Handel einer der wenigen Ansätze in der Entwicklungszusammenarbeit, bei denen Menschen in ärmeren Ländern als Partner auf Augenhöhe behandelt werden und die Chance haben, ihre Lebensumstände eigenständig und nachhaltig zu verbessern.
Natürlich geht es dabei nicht ausschließlich um den Verzehr „politisch korrekter“ Lebensmittel, sondern gleichermaßen um Information und Aufklärung über die Bedingungen, unter denen das Gros der hierzulande mehr oder weniger gedanken- und kritiklos konsumierten Produkte hergestellt wird. Bedingungen, die mit Solidarität im von der AWO verstandenen Sinn wenig zu tun haben!
Ansprechpartnerin:

Petra Rothe
Pers. Referentin des Geschäftsführers
Ausbilderin
Tel.: 069 / 29890122
Henschelstraße 11
60314 Frankfurt am Main


